| Manschmal frage ich mich ob es die Sonne ist die die Georgier so warmherzig macht ?, oder ob es die Georgier sind die das Klima in Georgien so warmherzig machen ?. |
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| Aktuell |
| Geschrieben von: Jago Prangischvili |
| Donnerstag, 09. Juli 2009 um 16:24 Uhr |
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Die Obamania in Russland hält sich in Grenzen, aber, es hat doch funktioniert. Jenachdem, wer kommentiert - russische Regierung oder Opposition, alle stellen sich zufrieden. Dabei hat doch Obama in Russland keinen Milimeter vom Kurs abgewiechen, weder was versprochen noch sich kleingemacht, abgesehen etwas verschenkt.
In Frage der Raketensystem in Europa hat Obama ganz klar gesagt - wenn keine Gefahr mehr aus Iran bestehe, brauche EU diese Geldausgabe nicht. In klaren Worten - wenn Russland aufhört heimlich den "Irren von Teheran" zu unterstützen, würde USA seine Stationierungspläne nochmal überlegen. Punkt, mehr nicht. Interpretation aus russischer Sicht war natürlich wie erwartet anderes - völliger Erfolg der Putin/Medwedjew-Regierung. Auch in Sachen der NATO-Osterweiterung war Obama unmissverständlich - die Länder, dessen Bevölkerung der NATO-Beitrit anstrebt, sind willkommen. In Klartext - Georgien ist willkommen, die Ukraine sollte noch überlegen was sie tatsächlich möchte. Die Unterstützende Worte an Georgische Suverenität waren auch unmissverständlich - Russland solle kein Nachbarland terorisieren oder demonisieren. Hier, an der Stelle ist natürlich, wie erwartet, der georgische Präsident Saakaschwili eingesprungen und diese Worte als seine Unterstützung angesehen. Damit hat aber Saakaschwili nicht nur unrecht, sondern, kann es sein, dass er die eigene "Abservierung" übersieht. Nähmlich, Obama hat ausdrücklich das Land Georgien, seine Integrität und Suverenität unterstützt aber keinesfalls seine 8georgiens) Regierung. Mehr noch, er hat ausdrücklich und auffällig Mund darüber gehalten, was die Frau Clinton noch vor einigen Wochen offentlich gesagt hat und seit ihrer Armbruch nicht mehr erwähnt hat - die Legitimitätsbestärkung der Regierung Saakaschwili. Obama aber schwieg sowohl über die aktive Einmischung von Russland und russischen Olygarchen in der innenpolitische Machtspiele in Georgien, als auch über die absolute Legitimität der aktuellen georgischen Regierung. Ganz klarer Botschaft an Russland und an die Welt - USA ist voll auf Seite Georgiens, über die Regierung schweigen wir aber lieber. Diese botschaft hat Putin/Medwedjew sehr wohl verstanden ebenso wie Westen. Nur, anscheint, ist Saakschwili auf eine (oder beide?) Ohren taub. Wenn in Georgien die Oppositionsparteien anderes konstalliert wären und an deren Spitze andere Personen als ehmalige Schewardnadse-Saakaschwili-günstlinge sitzen würden, wären die Worten des Präsidenten Obama bestimmt etwas klarer gewesen. Für Saakschwili sollte aber klar genüg sein - keine direckte Unterstützung bedeutet in Klartext freie Hand für andere Kräfte. Deshalb haben auch die russische Medien die kurze Obama-Warnung mit Hinblick an Georgien insgesamt als eine "Muss-Aktion" angesehen. Wie schon erwähnt aber, weit gefählt. In Russland war Obama in den strategischen Sachen so klar, wie es nicht klarer sein könnte. Kaketenabwähr nur gegen Einstellung der russischen Machenschaften in Iran. Grünes Licht für NATO für die Länder, deren Bevölkerung es ausdrücklich wollen und keine Unterdrückung der Nachbarn, aber, mit einer Zugabe, dass Putin den Kopf von Saakaschwili rollen sehen darf. Hier zeigt sich wiederum wie konsequent aber auch charmant verkleidet der wahre Obama sein kann - pragmatisch, praktisch, gut. Wenn die Regierung von Saakaschwili w nichts hören und nichts sehen möchte, kann sogar Obama nichts dafür. |

















Nur hoffen wir das der Kopf schnell rollt bevor er das Land zu Grunde geführt hat nur fehlt da noch der Kompetente und Ehrliche Nachfolger.